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LC36 startet Kampagne für Direktkredite
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LC36 startet Kampagne für Direktkredite

• Gemeinnütziger Verein LC36 e.V. erhält künftig Erbbaurecht für Gebäude in der Ludolf-Camphausen-Str. 36 und plant Sanierung und Modernisierung
• Soziokulturelles Zentrum und Hausprojekt am Kölner Westbahnhof sucht Unterstützer:innen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und Soziokultur
200.000 Euro werden als Eigenkapital benötigt

Von der Besetzung zum Erbbaurecht

Das stadtbekannte Hausprojekt LC36 und sein soziokulturelles Zentrum stehen kurz vor Vertragsabschluss über Erbbaurecht mit der Stadt Köln. Der Verein plant umfangreiche Sanierungsmaßnahmen und wendet sich an solidarische Unterstützer:innen.

Nach intensiven, fünf-jährigen Verhandlungen mit der Kölner Politik und Stadtverwaltung steht der Verein LC36 kurz vor Vertragsabschluss über Erbbaurecht mit der Stadt Köln.

Hierzu Vereinsvorstand Timo Glatz: „Endlich steht dem langfristigen Erhalt unseres selbstverwalteten Hausprojekts und Zentrums für Selbsthilfe und unkommerzielle Kultur nichts mehr im Wege. Wir schaffen sozialen und bezahlbaren Wohnraum für 40 Menschen und binden uns auf Basis der öffentlichen sozialen Wohnraumförderung an sozialverträgliche Mieten.“

Mit einer Laufzeit von 80 Jahren bei einem Erbbauzins von 1,5% übernimmt der Verein das Gebäude am Bahnhof West. Neben der Beantragung von Fördermitteln bei der NRW Bank im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung setzt der Verein auf solidarische Unterstützer*innen, die Darlehen in Form von Direktkrediten geben.  

Jetzt Direktkredite als Eigenkapital benötigt

Laufzeit und Zinsen von 0 – 1.5% werden in einem Darlehensvertrag geregelt. Direktkredite sind ab einem Betrag von 500 € möglich, bei individueller Laufzeit und einer Kündigungsfrist von 3-6 Monaten.

Neben günstigen Mieten bleiben die öffentlichen Räume im Haus für das soziokulturelle Zentrum erhalten. Das Zentrum und Hausprojekt bieten Infrastruktur und Gruppenräume für politische Basisinitiativen, stadtpolitische Vernetzung, Selbst- und Nachbarschaftshilfe und unkommerzielle Kulturveranstaltungen.

„Verdrängung durch steigende Mieten und Luxussanierungen, Zwangsräumungen, Obdachlosigkeit und zu wenig bezahlbarer Wohnraum machen den Menschen in Köln das Leben schwer. Soziale, mehrgenerationale und vielfältige Wohnprojekte mit Bindung an sozialverträgliche Mieten sind ein Beitrag von Gewicht für eine solidarische Stadtgesellschaft und Wohnraum für alle“, so Vereinsvorstand Timo Glatz.